Wenn du zwei Kerzen nebeneinander abbrennst – eine aus Paraffin, eine aus Sojawachs – riechst du den Unterschied, bevor du ihn siehst. Hier ist, was tatsächlich dahintersteckt.
Woraus die beiden Wachse bestehen
Paraffin ist ein Nebenprodukt der Erdölraffinierung – dasselbe Verfahren, aus dem auch Benzin stammt. Es ist günstig, überall verfügbar und seit Jahrzehnten Industriestandard.
Sojawachs entsteht aus dem Öl der Sojabohne, das gehärtet wird, bis es bei Raumtemperatur fest ist. Pflanzlich, biologisch abbaubar, nachwachsend.
Der Unterschied beim Abbrennen
Paraffin brennt heißer und schneller. Das klingt zunächst nach mehr Duft, bedeutet aber das Gegenteil: Duftmoleküle verbrennen, statt sich im Raum zu verteilen. Sojawachs brennt kühler und langsamer – der Duft wird gleichmäßiger und über längere Zeit freigesetzt.
Ruß und Raumluft
Paraffinkerzen setzen beim Abbrennen feinen Ruß frei, der sich als dünner Film an Wänden oder Lampenschirmen absetzen kann. Bei einer einzelnen Kerze kaum sichtbar – bei regelmäßigem Gebrauch messbar. Sojawachs verbrennt deutlich sauberer.
Wo Paraffin die Nase vorn hat
Fairerweise: Paraffin bindet Duftöl in höherer Konzentration und liefert oft einen intensiveren ersten Eindruck. Wer den kräftigsten Duftstoß in den ersten Minuten sucht, bekommt ihn dort. Uns ist der gleichmäßige Verlauf über Stunden wichtiger.
Warum wir uns entschieden haben
Eine Kerze steht meistens dort, wo man sich aufhält und zur Ruhe kommt – Wohnzimmer, Bett, Esstisch. Uns war wichtig, dass genau dort möglichst wenig hineingelangt, was man nicht möchte.
100 % Sojawachs heißt für uns: pflanzlich, sauber brennend, ohne Paraffin – und ein Duft, der so lange hält, wie es auf dem Glas steht.
Eine Kerze muss nicht laut sein — sie muss stimmen.— Réluma, Gründungsnotiz
Wenn du selbst vergleichen willst: unsere Kollektion findest du hier.



